Rudiments für Drummer - Fluch und Segen zugleich
Foto: flockine auf Pixabay

Jeder Drummer, der jemals auch nur eine Stunde Schlagzeug-Unterricht genommen hat, weiß was mit der Überschrift gemeint ist. Rudiments sind auf dem Weg hin zum erwünschten Skill-Level als Trockenübungen unvermeidlich. Und das immer und immer wieder.

Diese Übungen, auch Rudiments genannt, wurden in den 50er Jahren von der „National Association of Rudimental Drummers (N.A.R.D.)“ als die „American Standard Rudiments“ bezeichnet. Die 26 Übungen galten damals als Standard-Pflichtübungen in der US-Amerikanischen Militär- und Marschmusik.

Aus 26 Rudiments wurden 40

Nicht wenige der darin enthaltenen Übungen wurden aber auch mehr und mehr für Pop-, Rock- und Fusion-Musik genutzt und so hat die „Percussive Arts Society (PAS)“ später die ursprünglichen 26 N.A.R.D. Rudiments um 14 weitere Übungen ergänzt. Wenn also heutzutage von Rudiments gesprochen wird, sind zumeist die „40 international drum rudiments“ gemeint. Und diese lernt man in der Regel auch als erstes, sobald man Schlagzeugunterricht nimmt.

Bei allem Leid und aller Langeweile die vielleicht bei den Übungen aufkommen mag, ist es aber doch ziemlich wichtig dass du diese Rudiments sauber spielen kannst. Sobald etwas anderes als der Standard-4/4 Rockbeat gespielt wird, kommen die mit den Rudiments erlernten Skills zum Einsatz und du kannst saubere, filigrane und interessante Tom-Fills spielen, ohne das deine fehlende Links- Rechts-Unabhängigkeit alles zunichtemacht.

Im folgenden Video von Daily Drum Lesson werden alle 40 Rudiments gezeigt und gut erklärt, so dass du einfach mitspielen und lernen kannst.

DAB/hmo

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